Lebensbaum

Stell dir dein Leben für einen kurzen  Moment wie einen Baum vor: Dein Lebensbaum! Er besteht aus Wurzeln, Stamm, Rinde, Zweigen, Blättern und Früchten. Das sind deine 6 Lebensbereiche.

  1. Sinn deines Lebens (Wurzeln)
  2. Persönlichkeit (Stamm)
  3. Gesundheit (Rinde)
  4. Wohlstand (Zweige)
  5. Arbeit (Äste)
  6. Beziehungen & Emotionen (Früchte)

Lebensbaum

Wenn ein Teil erkrankt ist, leidet der gesamte Baum. Ebenso ist es mit deinen 6 Lebensbereichen: Ist einer angegriffen, leidet dein gesamtes Leben darunter. 

In diesem Artikel geht es darum, den Lebensbaum kennen zu lernen. Der komplette Persönlichkeits – Bereich meines Blogs baut später auf ihm und seinen einzelnen Bereichen auf. Es ist ein ganzheitliches Konzept, das sich nach und nach entfalten wird.

Die 6 Lebensbereiche im kurzen Überblick

1. Sinn des Lebens:

Immer mehr Menschen stellen sich in dieser hektischen, schnellen Zeit die Frage nach dem Sinn. Für jeden sieht die Antwort anders aus.

Ganze Werke wurden der Frage nach diesem Sinn gewidmet, hunderte Artikel darüber geschrieben.

„Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE.“, sagte Friedrich Nietzsche so treffend.

Wozu weilst du auf dieser Erde? Was ist deine Vision? Was möchtest du erreicht haben, bevor du stirbst?

2. Persönlichkeit:

Was macht dich als Mensch aus? Bist du glücklich? Wie steht es um dein Selbstwertgefühl?

Nur wenn du mit dir selbst glücklich bist, kannst du zufrieden durch´s Leben gehen und gesunde Beziehungen zu anderen aufbauen.

3. Gesundheit

Ganz klar: Gesundheit ist das höchste Gut. Wer schon einmal, wie ich, schwer erkrankt war, weiß, wie unendlich wertvoll unsere Gesundheit ist.

Du kannst einiges tun, um sie dir zu erhalten: Bewegung, gesunde Ernährung und frische Luft zum Beispiel.

Aber auch deine Psyche ist wichtig: Seelische Krankheiten sind kein Zuckerschlecken. Du merkst sicher schon, dass die einzelnen Teile des Baums ineinander übergreifen.

Heilerziehungspfleger

4. Wohlstand

Das kann für jeden Menschen etwas anderes bedeuten. Genug Geld zu haben, um sorgenfrei leben zu können, ist nahezu unvermeidlich in unserer Gesellschaft.

Jeder hat unterschiedliche Auffassungen zum Thema Finanzen. Mittlerweile ist allerdings bewiesen, dass Geld (allein) nicht glücklich macht.

Ich beschäftige mich schon länger mit dem Thema Minimalismus. Ballast loswerden tut sehr gut. Hierzu kann ich dir das Buch simplify your life: Einfacher und glücklicher leben* empfehlen. Dort erfährst du, wie du dein Leben in allen Beziehungen “entrümpeln” kannst.

Vielleicht hast du aber auch das Ziel, zu mehr Geld zu gelangen. Dafür musst du in der Regel hart arbeiten/etwas Neues lernen/Selbstdisziplin besitzen. Ich schreibe noch darüber.

5. Arbeit

Arbeit ist nicht gleich Wohlstand. Wir hängen viel zu oft in Jobs fest, die uns nicht erfüllen – oder die wir sogar verabscheuen. Das beeinflusst das gesamte Wohlbefinden. Das Ziel ist es, einen Job zu finden, den wir von Herzen gerne ausüben. Unmöglich? Vielleicht momentan. Mein Ziel ist es z.B. seit Jahren, vom Schreiben zu leben. Unrealistisch? Mittlerweile nicht mehr. Durch viel Arbeit und Selbstdisziplin habe ich mich mittlerweile mit dem Texten und als Autorin selbständig gemacht.


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Denn wir sind in der Lage, durch die Aneignung neuer Fertigkeiten unsere berufliche Situation zu verändern. Dazu benötigen wir:

  • Disziplin
  • Zeit
  • Willenskraft

Ich werde hier im Blog darüber schreiben, wie das jeder Mensch schaffen kann.

6. Beziehungen und Emotionen

Deine Emotionen hängen unmittelbar mit deinem Unterbewuẞtsein zusammen. Du bist, was du fühlst.

Dein Gehirn trifft Entscheidungen, vor allem spontane, nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Gefühl. Doch du kannst deinen grauen Apparat trainieren. Wie, erfährst du hier im Blog.

Beziehungen, die uns wichtig sind, hängen immer mit Emotionen zusammen. Genau wie die Beziehung zu uns selbst.

Jeder Mensch braucht Beziehungen zu anderen. Wie kannst du diese Beziehungen wohltuend gestalten? Bist du glücklich mit deinem Umfeld oder rauben deine Mitmenschen dir eher Energie?

Dein eigenes Leben

Wenn du die Augen zu machst und dein Leben betrachtest:

  • Wie zufrieden bist du?
  • Welche Dinge würdest du gerne verändern?
  • Was kotzt dich richtig an?
  • Bist du gestresst? Wovon?
  • Magst du dich selber gerne?

Vielleicht hast du eine Krankheit, die dich runterzieht, deine Beziehung ist für den Arsch oder dein Job ist nicht mehr als eine tägliche Qual.

Ist  ein Teil des Baumes krank, leidet der ganze Baum darunter. Ebenso sieht es mit deinen Säulen aus: Was z.B. hast du von einem tollen, super bezahlten Job, wenn du keine Zeit hast, die Kohle auszugeben?

Wie wäre es, wenn du einen Partner gefunden hast, der dich vergöttert, du aber kein Selbstbewusstsein hast und ständig an dir oder ihm zweifelst?

Dann könnte dir ein Blick auf deinen Lebensbaum helfen, deine Sicht auf die Dinge zu verändern!

Wie dir dein Lebensbaum hilft

Nur wenn du in jeder deiner Säulen zufrieden und im Einklang lebst, kannst du ein rundum glückliches Leben führen.

Wie erreicht man das, wie soll das gehen?, fragst du dich jetzt vielleicht. Hey, du bist deines Glückes Schmied, nur du kannst dein Leben nach Deinen Vorstellungen verändern.

Dazu gehört, dass du positiv nach vorne schaust und nicht den Kopf in den Sand steckst!

Und ich meine mit positiv nicht, dass du dauergrinsend durch die Gegend läufst und dein Problem verdrängst! (Hier ein Artikel, was positives Denken WIRKLICH bedeutet)

Es nervt mich manchmal, dass positives Denken oftmals so dargestellt wird. Für mich heißt es einfach:

  • Du erkennst ein Problem/ eine Schwierigkeit/ hast eine Krise
  • Du nimmst die Situation an, wie sie ist
  • Dann überlegst du, was du jetzt sofort tun kannst, um sofort eine Verbesserung für dich herbeizuführen
  • Du fackelst nicht lange und tust, was zu tun ist. Mit dem festen Glauben daran, dass es dir in absehbarer Zeit wieder besser gehen wird.

Du hast jederzeit die Möglichkeit, dein Problem zu analysieren, um es danach beseitigen zu können. Natürlich geht das nicht immer sofort, aber wenn du weißt, wo der Haken sitzt, kannst du ihn besser herausziehen.

Und positiv denken heißt für mich auch, daran zu glauben, das alles einem Sinn folgt – nach Regen kommt wieder Sonne!

Ein Beispiel: Lisa hat ihren Sinn im Leben gefunden: Ihre Kinder. Leider läuft es mit dem Vater nicht gut, er schimpft ständig mit den Kleinen. Er hat nie Zeit für die Familie, nimmt Lisa nicht mehr als Frau wahr und sie denkt: “Der empfindet doch schon lange nichts mehr für mich!”

Sie ist unglücklich mit ihm und denkt über Trennung nach.

Dann hat sie 3 Möglichkeiten:

  1. Sie verharrt einfach in der Situation und wird todunglücklich.
  2. Eine Trennung ist das Fazit. Lisa nimmt die Konsequenzen in Kauf. Sie lernt vielleicht irgendwann jemand Neuen kennen.
  3. Oder sie versucht, etwas zu retten. Paartherapie, Gespräche suchen, whatever.

Es kommt darauf an, was Lisa wirklich möchte, was ihre innere Stimme ihr sagt und was sie daraus macht. Dazu gehören Selbstreflexion, Selbstachtung und dass sie ihre eigenen Gefühle ernst nimmt.

Glück kann man erlernen

Auf diesem Blog findest du in Zukunft zahlreiche Möglichkeiten, wie du lernen kannst, dich selber (wieder?) ernst zu nehmen, es gibt so einige Wege dorthin:

Und vieles mehr. Und glaube bitte nicht, das ist nur leeres Geschwätz. Ich weiß, wovon ich rede und viele dieser Techniken haben mir und Menschen in meinem Umfeld und in meinem Beruf als Heilerziehungspflegerin sehr geholfen.

Der Punkt ist, dass das Wissen alleine nicht reicht. Du musst dein Wissen auch anwenden.

Am Anfang möchte dein Gehirn nicht so recht mitziehen, wenn du etwas Neues probieren möchtest: Es ist ein Gewohnheitstier und es braucht eine Zeit, um sich neue Gewohnheiten anzueignen. Wenn du z.B. noch nie gelesen hast, wirst du nicht von heute auf morgen jeden Tag eine Stunde lesen.

Ziele setzen

Das Ziel ist also: Schau dir deinen Lebensbaum an. Beleuchte jede der sechs Säulen – ganz ehrlich.

  • Womit bist du glücklich, was macht dich unglücklich?
  • Was gefällt dir nicht?
  • Gibt es Menschen, denen du mehr oder auch weniger Zeit widmen möchtest?
  • Was frisst viel zu viel Energie?
  • Wovon möchtest du dich verabschieden?

Ordne die negativen Dinge der richtigen Säule zu. Schreibe jetzt auf, was du herausgefunden hast. Nun kannst du dich daran machen, dir Lösungsansätze zu überlegen. Dann kannst du weiter überlegen:

  • Was steht diesen Lösungen im Weg?
  • Wie könntest du schnellstmöglich für dich eine Verbesserung erreichen?
  • Welche Opfer müsstest du dafür bringen?
  • Bist du dazu bereit?

Schreibe dir deine Antworten auf diese Fragen auf. Du hast nun einen ersten klaren Überblick und kannst dich um Lösungen bemühen.

Hier im Blog wirst du in Zukunft viele interessante Ansätze finden, die dir bei deiner Analyse weiter helfen.

Wie fandest du diesen ersten Artikel zum Thema Lebensbaum? Konnte er dir weiter helfen? Hinterlass mir einen Kommentar 🙂

2 Kommentare

  1. Sehr schön geschriebener Artikel. Es ist so einfach Regeln zu befolgen, nur die Wenigsten halten sich daran. Leider betrifft mich seit langer Zeit der Punkt 3 🙁 da auch ich zuviel Einsatz in einen regulären Job gegeben habe. Der Dank ist der Rauswurf und man wird mit seinen Problemen halt alleine gelassen ala der Nächste kommt und rackert sich ebenfalls zu Grunde….. In diesen Sinne wünsche ich Dir viel Gesundheit und Erfolg auf allen Deinen Wegen..

    • Hallo Andy 🙂
      Danke für deinen Kommentar! Es tut mir leid was dir passiert ist 🙁
      Ich hoffe, dass du den dummen Rauswurf für dich vielleicht irgendwann ins Positive umkehren kannst – und etwas findest, was dich so richtig glücklich macht!!!
      Liebe Grüße, Charlotte

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